eSPEAK® - Netzwerkdurchsage
Ideal für die Nachrüstung - zukunftssicher bei Neuinstallation !
Eine eSPEAK® -Durchsage-Anlage besteht aus vielen "aktiven" Lautsprechern, die direkt über Ethernet angesteuert und mit Spannung versorgt werden (Power over Ethernet). Die "Zentrale" ist nur eine Software auf einem normalen PC.
- Durchsage-Anlage ohne zentralen Verstärker
- Einzel-, Gruppen- und Gesamtdurchsagen
- Stromversorgung über das Netzwerk-Kabel mit "PoE"
- Kontinuierliche Funktionsüberwachung
- Entfernte Gebäude über LAN oder WLAN einbindbar
- Erweiterbar zum Gebäudemonitor für Temperatur,
Bewegung, Fensteröffnung etc. - Erweiterbar um Gegensprechen aus jedem Raum
- Preise
- Prinzip
- Konfiguration
- Durchsage
- Alarm
- Vernetzung
- Weitere Infos
Preise
390.- € *
ETH-ESPEAK<DL13
Komplettpaket bestehend aus eSPEAK-Modul und weißem DL13/2 Deckeneinbau- Lautsprecher mit 180mm Außen-Durchmesser. Das eSPEAK-Modul wird bequem über dem Lautsprecher verstaut. Der Lautsprecher wird fertig mit kurzem Anschlusskabel geliefert.
390.- € *
ETH-ESPEAK810
Die eSPEAK-Elektronik eingebaut in weißem Lautsprecher für den Innen- und Außeneinsatz. Der Lautsprecher wird vorkonfektioniert und mit Befestigungsmaterial ausgeliefert. Geeignet zur Aufputzdecken- und Wandmontage.
490.- € *
ETH-ESPEAK3A
Handmelder/ Durchsageautomat mit bis zu drei unterschiedlichen Ansagen (Flash-EPROM) durch Knopfdruck. Typische Beschriftungen: Feuer / Chemie / Amok. Hochwertiges abschließbares Metallgehäuse mit dünner Glasscheibe zur Wandmontage.
* Mengenrabatte für größere Anlagen auf Anfrage.
* Alle Preise (innerhalb Deutschlands zzgl. MwSt.) ab Werk
Prinzip
Eine minimale eSPEAK® -Installation besteht aus mindestens einem PC oder Laptop mit einem Mikrofon, einem PoE-Switch (Power over Ethernet) und mindestens einem eSPEAK® -Lausprecher. Auf jedem PC ist die eSPEAK-Durchsagesoftware installiert, die kostenlos mitgeliefert wird. Die Software ist für einen Touchscreen-PC optimiert. Sie benötigen keinen Verstärker und auch keine weitere Spannungsversorgung für die Benutzung von eSPEAK®.
Vom PC aus, der die Zentrale/Sprechstelle darstellt, werden die gesprochenen Audio-Daten in mp3-Dateien codiert und über das Netzwerk digital an die Lautsprecher übertragen. Dies gilt auch für die über den PC eingespeiste Hintergrundmusik.
Jeder Lautsprecher ist einzeln ansprechbar oder Sie teilen verschiedene Lautsprecher in Gruppen ein.
Zusätzlich zur Durchsagesoftware auf einem PC sind Durchsageautomaten bzw. Handmelder verfügbar. Durch Einschlagen einer dünnen Scheibe und betätigen eines Tasters wird an alle Lautsprecher über das Netzwerk eine wiederholende Alarmnachricht gesendet .
Konfiguration
Alle eSPEAK-Lautsprecher sind konfigurierbar, werden aber in Absprache mit Ihnen von uns schon auf Ihre Wünsche voreingestellt. Für die Einrichtung sind keine Spezialkenntnisse erforderlich. Die Lautsprecher melden sich automatisch beim Zentral-PC oder dem Server an. Die Erreichbarkeit ist durch ein rotes oder grünes Kästchen jederzeit überprüfbar.
eSPEAK ist unterteilt in zwei Installationsmöglichkeiten:
- große Anlagen - mit Server
- kleine Anlagen - ohne Server
Alle eSPEAK-Lautsprecher sind in Gruppen einteilbar und ansprechbar. Dies erfolgt bei kleinen Anlagen über die auf dem Durchsage-PC installierte Software.
Für größere Einrichtungen mit mehreren Durchsagestationen sollte die Konfiguration und Netzüberwachung durch einen separaten eSPEAK-Server vorgenommen werden. Alle Einstellungen, wie die Vergabe einer IP, Gruppeneinteilung oder der Lautstärke werden komfortabel über einen Web-Browser vorgenommen. Eine Übersichtsseite sorgt dafür, dass Sie alle eSPEAK-Lautsprecher und Durchsagestellen im Blick haben. Durch Klick auf einen Lautsprecher erhalten Sie Detailinformationen zum aktuellen Gerätestatus.
Die eSPEAK-Server Software ist für Windows und Linux erhältlich.
Durchsage
Die eSPEAK® -Durchsagesoftware ist je nach Konfiguration unterteilt in zwei bis drei Fenster. Das Hauptfenster in der Mitte und das Meldungsfenster rechts werden immer angezeigt. Zusätzlich kann links ein Alarmfenster geöffnet werden. Informationen zum Alarmfenster erhalten Sie unter dem Reiter "Alarm".
Im Hauptfenster werden alle wichtigen Schaltflächen angezeigt, die Sie zur standardmäßigen Benutzung von eSPEAK® benötigen. Für eine Durchsage kann zwischen Gruppendurchsage oder Einzeldurchsage entschieden werden. Bei der Einzeldurchsage ist jeder eSPEAK® -Lautsprecher einzeln ansprechbar. Bei der Gruppendurchsage können in Gruppen zusammen gefasste eSPEAK® -Lautsprecher ausgewählt werden. Zum Starten und Stoppen der Durchsage befinden sich, zusätzlich zum Taster am Mikrofon, zwei Schaltflächen im Hauptfenster, die beliebig per Touchscreen, Tastatur oder Maus aktiviert werden können.
Das Meldungsfenster auf der rechten Seite informiert unter anderem über den Funktionsstatus des eSPEAK-Systems. Außerdem werden wichtige Informationen und Telefonnummern in einem Infofenster angezeigt und die Lautstärke der Hintergrundmusik kann eingestellt werden.
Die Software ist für einen Bildschirm mit Touchscreen optimiert. Wir empfehlen den EEE-Touch von ASUS.
Alarm
Ein Alarm mit einer voraufgezeichneten Nachricht oder eine Direktalarmduchsage kann durch die eSPEAK® -Durchsagesoftware oder über einen Alarmdurchsageautomaten erfolgen.
In der Durchsagesoftware befindet sich auf der linken Seite ein Alarmfenster, in welchem die Alarmmöglichkeiten ausgewählt werden können. Dies kann eine eigene Alarmansage sein, die Sie vorher aufgezeichnet haben oder eine fest eingestellte Alarmdurchsage, wie Feuer-, Amok- oder Chemiealarm. Die Ansagen werden in einer Dauerschleife wiederholt, bis der Alarm abgebrochen wird.
Auf den Alarmdurchsageautomaten bzw. Handmelden befinden sich mehrere Alarmdruckknöpfe. Wird einer dieser Taster betätigt, wird die eingespeicherte Alarmnachricht in einer Endlosschleife abgespielt, bis auch hier der Alarm beendet wird. Außerdem kann eine Direktdurchsage durchgegeben werden. Die Handmelder werden in einem abschließbaren Metallgehäuse mit dünner Glasscheibe ausgeliefert.
Vernetzung
Wichtig für die Funktion von eSPEAK® ist die Versorgung über das Ethernet-Kabel. Daher muss der Switch-Port, an dem die Verbindung hängt, “Power-over-Ethernet”- versorgt sein. Ein PoE-Switch (PoE-Sw siehe Abb.) kann auch für normale PCs verwendet werden. Die Spannung wird nur angelegt, wenn beide Seiten das ausgehandelt haben. eSPEAK® benötigt maximal 7,5 W pro Gerät. Die Automatikdurchsage mit eSPEAK® 3A wird ebenfalls PoE-gespeist und auch WLAN Access-Points sind mit PoE-Speisung erhältlich. Über WLAN (Funk) lassen sich bequem abgelegene Gebäude oder Außenanlagen anschließen.
eSPEAK® nutzt UDP-Broadcasts auf verschiedenen Ports für die Hintergrundmusik und die Durchsagen. Die Konfiguration und Funktionskontrolle wird über TCP/IP-Socket-Verbindungen abgewickelt. Man kann zur Trennung vom Normalbetrieb ein eigenes logisches Netzwerk mit anderen IP-Adressen als in der Haus-EDV einrichten.
Für Sonderaufgaben steht in jedem eSPEAK® ein Echtzeit-Multitask-Kern mit Webserver zur Verfügung. Programme können über das Netzwerk auf neuestem Stand gehalten werden (Firmware-Download in Flash-EEPROM).
Weitere Infos
Weitere Unterlagen
Bedienungsanleitung eSPEAK® -Durchsagesoftware
Die Bedienungsanleitung der eSPEAK® -Durchsagesoftware beinhaltet alle Informationen zur Benutzung der Software und zur Konfiguration der Lautsprecher über den Server oder die Software.
Für den Elektriker
Anschluss und Inbetriebnahme beschränken sich auf wenige Handgriffe. Wenn mal etwas geändert werden muss, finden sich hier die Details.
Broschüre
Wenn Sie die gesammelten Informationen zu eSPEAK ausdrucken wollen, nutzen Sie einfach die Druckfunktion Ihrer Browsers (Strg+p). Einzelne Seiten können Sie in der Druckvorschau auswählen.
Erweiterungsmöglichkeiten
Standardmäßig vorhanden sind an der Rückseite des Gehäuses ein selbstüberwachender Anschluss für einen Not-Handmelder und ein zweiter Mikrofonanschluss für eine mögliche Gegensprechverbindung zur Zentrale.
Der Netzwerkknoten verfügt intern über eine serielle Schnittstelle, an die beispielsweise ein Leser für berührungslose Erkennung (RFID) angeschlossen werden kann. Damit wäre z.B. eine Türöffnung mit Karte möglich.
Folgende Erweiterungen für die Gebäudeüberwachung könnten als Zusatzbaugruppe unter dem Deckel angeschlossen werden, Steckverbinder dafür würden dann nach oben aus dem Gehäuse herausschauen:
- Bewegungsmelder, der nach längerer Zeit ohne Bewegung zur Licht- oder Heizungsreduzierung ausgewertet werden kann, alternativ nachts als Einbruchsindiz
- Rauch- oder Gasmelder, CO2-Luftgüte-Sensorik
- Helligkeitssensor zur Überwachung der Beleuchtung
- Temperatursensor zur Heizungsüberwachung
- Ringleitung für Fensterkontakte (kann z.B. nachts geöffnete Fenster melden)
- Schalten der Raumbeleuchtung über Stromstoßrelais, weiterhin manuelle Schaltung über Taster im Raum möglich.
